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Sommerfest

2015

 Am 13. September, dem bundesweiten "Tag des offenen Denkmals" mit dem diesjährigen Motto "Handwerk, Technik, Industrie" öffnete die Werft ihre Pforten und lockte mit einem bunten Programm aus Information, Unterhaltung und Bratwurst.

Erstmals der √Ėffentlichkeit zug√§nglich war der frisch renovierte Heineschuppen. Der hei√üt so, weil dort der Tischler Harry Heine seine Werkstatt hatte. Jedenfalle eine Weile. Urspr√ľnglich war an dieser Stelle die erste Bootsbauhalle der Buchholz¬īschen Werft.

 

Jede Menge interessierte Leute kamen auf die Werft.
Sie wurden von Holger √ľber den Hof und die Schiffe gef√ľhrt und erfuhren alles m√∂gliche √ľber Schiffsbau und Seefahrt.
Manchmal erfuhr auch Holger was Neues...
In der Zeesenhalle, die immernoch so heißt, obwohl die Zeese "Dwarslöper" ausgezogen ist, konnte man Filme und selbstgebaute Eissegler bestaunen.
Noch vielmehr ins Staunen konnte man kommen √ľber den gr√∂√üten Milchsch√§umer der Welt.
Und was verbirgt sich lustiges in diesem gr√ľnen Ruderhaus? Ein alter Zauselkapit√§n mit Pfeife und Fernglas im Fischerhemd!
Viele wollten mit Matthias in Technik Savod mitfahren
zu einer kleinen Hafenreise.
Die Nordwind, ein 25 Meter langer Haikutter, wurde vor den Augen des Publikums mit der werfteigenen denkmalgesch√ľtzten Slipanlage aus dem Wasser gezogen.
Paule, der dreibeinige Werftkater, unterdessen, versuchte so viel Bratwurst wie möglich zu ergaunern.
Im frisch renovierten und eben erst eingeweihten Heineschuppen wurde getanzt.
Argentinischer und nicht so sehr argentinischer Tango. Gespielt von Andrea und Uwe Retter (Greifswald), getanzt von Vio y Roberto (Kalifornien und Berlin).
Und wunderschöne romantische Musik bekam das gebannt lauschende Publikum zu hören.
Lars Gr√ľnwoldt, begleitet am Klavier von Benjamin Saupe, sang Werke romantischer K√ľnstler. Unter anderem Gedichte von Heinrich Heine, vertont von Robert Schumann.
Wenig später - zack - Punk! Die junge greifswalder Band La Pack rockte los mit kritischen Texten und jagenden Beats.
Jazz Up, "eine der wenigen Bands, die Lieder nachspielen", groovten bekannte und selbstkomponierte Werke. In den H√∂hrerf√ľ√üen zuckte es.
Es war wieder ein sch√∂nes Fest auf der Werft. Viele haben sich einfach so und ohne Geld ins Zeug geschmissen, damit es gelingt. Die K√ľnstler zum Beispiel auch alle - vielen Dank!
Und √ľber 100 Schiffe wurden gebaut!