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Sommerfest 2009

Die Sonne schien. Die Musik spielte. Malerisch türmten sich Töpfe und Tiegel, Kunst aus geklopftem Stein, geschnitztem Holz oder gefilzter Wolle. Die Menge staunte, als AGNIMA waghalsige Turnereien am Seil vorführte. Auf dem Ryck tobte ein nasser Kampf um den ersten Platz bei der Rettungsinselregatta.

Plötzlich war da noch ein richtiger Zirkus! Auf den schönsten Schiffen wurden die Segel hochgzogen. Die Nacht war lang. Ein schönes Fest.
Mehr als 2.000 Besucher haben wir gezählt. Schön, dass ihr da wart.

Danke auch allen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern. 

Herzlich willkommen zum Fest auf der Werft, sagt Kalle am Eingang. Liebevoll ausgesägt von Enno. Dankeschön!
Eintritt. Ein immer wieder umstrittenes Thema. Aber: Alle Einnahmen kommen direkt der Museumswerft zugute. Die Organisatoren arbeiten ehrenamtlich. In diesem Jahr flieĂźen die Einnahmen in die Restaurierung der Slipanlage.
Und schon geht es los. Töpfer und Kunsthandwerker stellen ihre Werke aus. Das Publikum ist neugierig.
Der Bildhauer haut auf den Stein ein.
Auch Kunst ist zu bewundern. Hier einige Bilder von Ulrike Braun aus Freiburg mit dem Titel "Entspannt am Abgrund".
Eine weitere Gemäldeserie handelte vom Tangotanzen. Und passte wunderbar ins Ambiente der alten Schiffbauhalle.
GroĂźe und kleine Kinder umlagern gleich den Bastelstand, wo man malen, puzzeln oder auch Schiffe bauen kann.
Kann man ja gleich mal ausprobieren, ob das auch schwimmt.
Und was gibts hier zu gucken?
Ah. Ein Schiff zum Hochklettern. Eine der etwas langwierigeren Baustellen auf der Museumswerft: die Zeese "Dwarslöper".
Fragen beantwortete gern Jochen Reich, der sein ganzes Berufsleben in diesen Hallen verbracht hat. Vom Lehrling bis zum Bootsbaumeister. Er kennt natĂĽrlich jeden Winkel und begleitet seit Jahren den Verein mit wertvollen Tipps. Und erfreut die Besucher mit Wissenswertem und Anekdoten rund um den Schiffbau.
Zum Schiffbau gehören natürlich auch das Tauwerk. Wie das traditionell hergestellt wurde, konnte man gleich selbst ausprobieren.
Die Programmhöhepunkte des Werftfestes kündigte Trixi mit dem Megafon an. Achtung Achtung: Sensation!
AGNIMA aus Berlin hat an die Gaffel des Seglers "Ruden" ein Seil geknotet und präsentiert Waghalsiges ohne Netz und doppelten Boden.
Das begeistert groĂźe und kleine Zuschauer.
Aber schon gehts weiter mit dem nächsten Höhepunkt des Festes: Der Rettungsinselregatta über den Ryck. Zwei Mannschaften mit je drei Paddlern treten engagiert gegeneinander an...
... rund um die Ryckboje. Da bleibt kein T-shirt trocken.
Und schon wieder eine Sensation: Ein Zirkus. Hier zaubert der Zirkusdirektor gleich in kaninchenähnliches Wesen aus seinem Hut.
Szenenwechsel. Zum Sonnenuntergang sammeln sich ein paar Schiffe an der Pier und weil kein Wind geht und es so schön aussieht, ziehen sie alle die Segel hoch.
Das Ludger W Trio macht Musik. Später gabs noch Party. Hat Spaß gemacht. Im nächsten Jahr dann wieder. Die Fotos sind übrigens von Trixi und Anke.